Wie setzt sich gute Luft zusammen?

Wie setzt sich gute Luft zusammen?

« Gesunde Luft macht gute Laune und steigert das Wohlbefinden »

Kaum ein Aggregatzustand hat so viele Attribute wie die Luft. Sie kann gut oder schlecht, dick oder dünn, gesund oder ungesund sowie sauber oder schmutzig sein. Doch was ist eigentlich gute Luft und wie wirkt sie sich im Kontext zum Raumklima aus? Rund zwei Drittel unserer Lebenszeit halten wir uns in geschlossenen Räumen auf und atmen die Raumluft im Büro, in öffentlichen Gebäuden, in Einkaufszentren und Ladengeschäften sowie Zuhause.

Was ist gute Luft und was macht sie aus?

Im Zusammenhang mit guter Luft sprechen wir in den seltensten Fällen vom Raumklima, sondern bringen diese vielmehr mit frischer Luft und daher mit Aktivitäten in der freien Natur in Verbindung. Die Überleitung ist richtig und basiert auf der Tatsache, dass sich gute Luft wirklich vor allem im Wald und in der Natur, weniger aber in der Großstadt und an viel befahrenen Straßen oder in dicht besiedelten Wohngebieten finden lässt. Sie entspricht frischer, von Feinstaub und Verschmutzungen weitestgehend freier und sauberer Luft. Dabei steht die Bezeichnung auch für einen frischen Geruch, der mit Natur und Blumen, mit Regen, mit Wald und mit Wasser in Verbindung gebracht wird.

frische-luft-fuer-zuhause-daikin-luftreiniger-mc70l

Diese Frische kann man auch Zuhause erzeugen und sich für ein gesundheitsförderndes und angenehmes Raumklima entscheiden, ohne dass die Fenster den ganzen Tag offenstehen und man zwar frische, aber keine schadstofffreie Luft ins Haus lassen kann.

Fakten über die Zusammensetzung und Optionen zur Optimierung

Saubere Luft sorgt für ein gutes und gesundes Raumklima. In der Realität sieht es meist anders aus, betrachtet man zum Beispiel die reale Luftfeuchtigkeit und stellt sie in den Kontext, wie die optimale Luftfeuchtigkeit aussehen sollte. Gute Luft besteht zu 78 Prozent aus Stickstoff, zu 21 Prozent aus Sauerstoff und enthält nur 0,04 Prozent Kohlendioxid sowie 0,93 Prozent Edelgase.

@wikipedia – Mysid
@wikipedia – Mysid

Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt in Wohnräumen, Arbeitszimmern, Kinderzimmern und Schlafräumen bei 40 bis 60 Prozent, während sie in der Küche zwischen 50 und 60 Prozent sowie im Badezimmer zwischen 50 und 70 Prozent liegen kann. Höhere oder niedrigere Werte schränken das Wohlbefinden ein und können über einen längeren Zeitraum gesehen zu Erkrankungen führen.

Die aufgeführte Zusammensetzung gilt für unbewohnte und nicht mit Pflanzen gestaltete Räume. Sobald sich Menschen, Tiere oder Pflanzen in einem Zimmer befinden, ändert sich die Beschaffenheit der Luftwerte und wird mit mehr Feuchtigkeit und Kohlendioxyd angereichert. Dem gegenübergestellt nimmt der Sauerstoffgehalt ab, da dieser durch die Atmung verbraucht und in ausgeatmetes Kohlendioxyd umgewandelt wird.

Für ein angenehmes Raumklima im Zimmer ist es wichtig, dass ein regelmäßiger Luftaustausch durch geöffnete Fenster stattfindet.

Regelmäßiges Lüften ist in jeder Jahreszeit wichtig und sorgt für einen Ausgleich der Luftzusammensetzung. Weiter wirkt sich ein ausgewogenes Verhältnis aus Frischluft und Wärme auch positiv auf die Wandtrockenheit aus und beugt Schimmel und den damit einhergehenden gefährlichen Sporen in der Atemluft vor.

© SENTELLO / Fotolia.com
© SENTELLO / Fotolia.com

Dem Raumklima sollte man größte Beachtung schenken, da es einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Gesundheit, das Leistungsvermögen und die geistige Verfassung nimmt. Dicke Raumluft hemmt Aktivitäten und schränkt die Energie ein, während Frischluft motiviert und den Aufenthalt in geschlossenen Räumen angenehm gestaltet.

Warum schlechte Luft ein Auslöser für Erkrankungen sein kann

Fakt ist, dass schlechte Luft krank macht und die Stimmung beim Aufenthalt in geschlossenen Räumen senkt. Um diesen Punkt konkreter zu beleuchten, gehen wir auf die verschiedenen Faktoren von schlechter Raumluft ein und stellen sie dem gegenüber, was ein sauberes Raumklima bei uns bewirkt.

iqair-luftreiniger-healthpro-250

Die Luftfeuchtigkeit ist die bekannteste Berechnungsgröße im Kontext zu Erkrankungen, die neben den Atemwegen auch die Augen, die Haut und den Geist betreffen. Zu trockene Luft sorgt für Unwohlsein und Kopfschmerzen, kann zum Engegefühl in der Brust und zu Atembeschwerden durch trockene Schleimhäute führen. Trockene Schleimhäute sind besonders empfänglich für Viren und Bakterien, die hauptsächlich für Erkältungskrankheiten und Infektionen der Atemwege verantwortlich sind. Auch zu feuchte Luft schränkt die Gesundheit ein, da sie das Atmen erschwert und sich als Indikator für die lebensbedrohliche Schimmelbildung in Haus und Wohnung erweist.

daikin-luftreiniger-mck-75j-silber-schwarz

Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit kondensiert das Wasser auf Oberflächen, wodurch sich Stockflecken und Schimmelflecken bilden können. Vor allem an Außenwänden oder in Zimmerecken weisen schwarze Flecken auf der Tapete auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit hin und sind ein Anzeichen, dass der vorherrschende Wert nicht an die optimale Luftfeuchtigkeit herankommt und gesenkt werden muss. Zu hohe Luftfeuchtigkeit lässt schneller schwitzen und wird als drückend empfunden, wodurch sie sich vor allem auf den Kreislauf auswirkt und zu Beschwerden führt. Kondensiertes Wasser an den Wänden bietet einen guten Nährboden für Schimmel und ist ein Hauptauslöser für Allergien und die Entstehung von Pilzsporen. Auch wenn kein sichtbarer Schimmel an der Wand entdeckt wird, können sich die Sporen bereits in der Atemluft befinden und so über die Atemwege in den Körper eindringen und die Gesundheit schädigen.

blueair-eco10-luftreiniger-partikelfilter

Bei starkem Pilzbefall entsteht ein unverkennbar unangenehmer Geruch, der als ernstzunehmendes Warnsignal für ein sofortiges Handeln oder den umgehenden Auszug aus der feuchten Wohnung steht. Wer häufig erkältet ist, Probleme mit den Atemwegen hat oder unter Allergien leidet, findet die Ursache hierfür meist in seinem eigenen Zuhause und kann mit dem Fokus auf gute Raumluft Abhilfe schaffen.

Was bringen Luftreiniger und wo braucht man sie?

In ländlichen Gegenden oder im Haus inmitten der Natur ist ein Luftreiniger nicht zwingend notwendig. Anders verhält es sich in den industriellen Ballungszentren und im Stadtzentrum. Autos, öffentliche Verkehrsmittel, Betriebe und Produktionsstätten geben viel Schmutz in die Umwelt ab und sorgen für hohe Emissionswerte durch Feinstaub. Die winzigen Partikel sind mit dem bloßen Auge nicht erkennbar und werden auch im Geruch erst bemerkt, wenn sie in hoher Konzentration auftreten und das Raumklima nachhaltig beeinflussen.

blueair-650e-partikelfilter-luftreiniger

Wer an viel befahrenen Straßen wohnt, wird durch Lüften wenig an Luftqualität gewinnen und sollte mit einem Luftreiniger für ein angenehmes Klima und saubere Raumluft im Büro oder im Zuhause sorgen. Vor allem Allergiker erkennen in einem Luftreiniger einen hohen Nutzen, da dieser kleinste Partikel filtert und so für wirklich saubere und allergenfreie Atemluft sorgt. Luftreiniger bekämpfen die Symptome und sind somit hilfreich, wenn die Raumluft dünn oder durch eine hohe CO² Belastung unerträglich wird.

blueair-pro-l-luftreiniger-partikelfilter

Für ein gesundes Raumklima ist der Einsatz eines Luftreinigers allein nicht ausreichend, da trotz der Filterung frischer Sauerstoff in die Räume gelangen muss. In Kombination mit regelmäßigem Lüften kann er die Raumluft aber durchaus positiv beeinflussen und gesundheitsgefährliche Partikel ionisieren, wodurch gute Luft eingeatmet wird. Wer mehrmals am Tag lüftet und auch im Winter nicht auf das stoßweiße weit geöffnete Fenster verzichtet, sorgt für eine gesunde und wohnliche Atmosphäre, die für Wohlbefinden sorgt und sich wohltuend auf Körper und Geist auswirkt.

Wie setzt sich gute Luft zusammen?
Bewerten