Schlechte Luft und Schlaflosigkeit

Schlechte Luft und Schlaflosigkeit

« Hängen Schlafqualität und Raumklima zusammen? »

Guter Schlaf ist für jeden Menschen absolut Lebensnotwendig. Doch viele leiden Nacht für Nacht unter Schlaflosigkeit, sodass sich der Körper nur schwer regenerieren kann. Schlafstörungen können viele Ursachen haben, die nicht immer sofort zu erschließen sind. Wir erklären, warum Schlafqualität und gute Luft zusammenhängt und wie Sie das Raumklima im Schlafzimmer optimieren können.

Die Schlaflosigkeit gehört zu den statistisch weit verbreiteten Beschwerden. Laut Robert-Koch-Institut sind etwa 25 % der Deutschen davon betroffen. Die Auswirkungen davon reichen von einfachen Konzentrationsstörungen bis hin zu schweren physischen und psychischen Folgeerkrankungen wie beispielsweise Depressionen. Experimente zeigten eine deutliche Verschlechterung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, wenn der gewohnte Schlafrhythmus nur um einige Stunden gestört wird.

© Focus Pocus LTD / Fotolia.com
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Die Ursachen können vielfältig sein und stehen oft miteinander in Verbindung. Einer der häufigsten Gründe für Schlaflosigkeit sind psychische Belastungen, wie sie beispielsweise bei einer Überforderung im Job entstehen. Diesen Ursachen entgegenzuwirken erweist sich oft als sehr schwierig und es erfordert teils gravierende Änderungen im Tagesablauf, derartige Schlafprobleme dauerhaft zu beseitigen.

Das richtige Bett gehört zu gutem Schlaf

Zentrale Elemente des Schlafs sind das Bett und passende Matratze. Aber auch Lattenrost, Bezüge und Kissen leisten ihren Beitrag, um uns erholsamen Schlaf zu gewähren. Welches Bettzubehör für einen Menschen richtig ist, kann nicht pauschalisiert werden und so hat jeder seine ganz eigenen individuellen Anforderungen. Dies richtet sich schon alleine danach, welche Schlafposition bevorzugt wird.

© Africa Studio / Fotolia.com
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Entsprechend  muss die Wahl dieser Komponenten wohl bedacht werden. Eine falsche Matratze etwa kann sich bemerkbar auf die Schlafqualität auswirken. Doch nicht nur das Bett an sich beeinflusst unseren Schlaf – es ist das Umgebungsklima das ebenso entscheidend ist und so ist ein schlechtes Raumklima im Schlafzimmer eine weitere Ursache für Schlaflosigkeit.

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Hierbei beeinflussen viele Faktoren die Luftqualität, sodass eine „gute Luft“ von der Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und eventuellen Schadstoffen abhängt. Das Verhältnis von negativ zu positiv geladenen Ionen in der Luft beeinflusst die Atmosphäre ebenso. Weiterhin sind die Lichtverhältnisse ein entscheidender Faktor. Manch einer stört sich nicht daran, wenn es von außen hereinscheint, etwa durch eine Straßenlaterne, andere wiederum brauchen es stockdunkel.

Die ideale Atmosphäre im Schlafzimmer

Das Raumklima eines Schlafzimmers beginnt bei der Regelung der Temperatur. Der Großteil der Menschen heizt das Schlafzimmer deutlich weniger als andere Zimmer. Das liegt zum einen daran, dass der Körper unter einer Decke viel Hitze entwickelt und sehr schnell zu schwitzen beginnt. Erfahrungsgemäß schlafen die meisten Menschen am besten, wenn die Schlafzimmertemperatur zwischen 16 und 18 °C liegt. Die Luftfeuchtigkeit ist der nächste entscheidende Faktor für eine „gute Luft“, der teilweise mit der Temperatur zusammenhängt und ebenso zur Schlaflosigkeit beitragen kann.

© Alexandr Vasilyev / Fotolia.com
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Das Absenken der Raumtemperatur erreichen die meisten Menschen mit dem Lüften vor dem Schlafengehen. Mit dem Einströmen dieser Frischluft wird in der Regel auch eine Absenkung der Luftfeuchtigkeit erreicht. Dies ist besonders wichtig, da die Feuchtigkeit im Raum über die Nacht leicht ansteigt – immerhin gibt jeder Mensch in der Nacht viel Flüssigkeit von sich. Der empfohlene Feuchtigkeitswert liegt zwischen 40 und 60 %. In der Luft können sich viele verschiedene Stoffe ablagern, die sich leicht in unseren Atemwegen bemerkbar machen. Diese Stoffe können zum Beispiel Pollen, Hausstaub oder Schimmelsporen sein. Gerade Allergiker leiden dann besonders stark und Schlaflosigkeit und müssen nachts mit lästigen Beschwerden rechnen.

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Folgen derartiger Verunreinigungen sind ein kratziges Gefühl, Entzündungen oder allergische Beschwerden im Hals- und Rachenbereich. Die vollständige Entfernung dieser Stoffe ist schwierig, da das Filtern von Partikeln nur die halbe Arbeit darstellt. Gleichzeitig muss dringend die Quelle des Schadstoffes entfernt werden. Bei der Filterung kann ein Luftreiniger eine große Hilfe sein und den Vorgang enorm beschleunigen.

Zur Vermeidung von Schlaflosigkeit gute Luft im Schlafzimmer schaffen

Das Raumklima kann mit verschiedenen Methoden und Hilfsmitteln beeinflusst werden. Die Temperatur sollte über das richtige Verhältnis von Heizung und Belüftung geregelt werden. Ein kurzes Stoßlüften vor dem Schlafengehen lässt hierbei gute Luft herein und vermindert die Raumtemperatur nur minimal. Somit kann die niedrige Temperatur während des Schlafs auch über den Tag einfach konstant gehalten werden. Die Luftfeuchtigkeit lässt sich ebenfalls über das Verhältnis Heizung und Belüftung regeln, erreicht aber möglicherweise nicht den gewünschten Wert.

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Hier können technische Hilfsmittel Abhilfe schaffen, indem Luftentfeuchter gegen zu feuchte Luft und Luftbefeuchter gegen zu trockene eingesetzt werden. Das Problem der einfachen Geräte dieser beiden Kategorien ist, dass eine wirkungsvolle Be- oder Entfeuchtung nur erreicht wird, wenn die Luft im Raum ein Mindestmaß an Bewegung aufweist. Tagsüber hat der Luftentfeuchter also bei geschlossenen Türen und Fenstern nahezu keinen Effekt. Dieser Effekt wird von einem hochqualitativen Luftreiniger durch ruhig laufende Lüfter beseitigt.

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Die Entfernung von Schadstoffen aus der Luft ist noch viel komplizierter, da sich nicht alle dieser Stoffe durch ein offenes Fenster verflüchtigen. Schadstoffquellen von Schimmel oder übermäßigem Hausstaub müssen zuerst in der Ursache bekämpft werden. Bei der Filterung der Schadstoffe kann anschließend ein Luftreiniger helfen, da dieser innerhalb weniger Stunden fast alle unerwünschten Stoffe entfernt. Das unterscheidet den Luftreiniger auch von einer gewöhnlichen Klimaanlage, welche nur die Temperatur und Luftfeuchtigkeit reguliert.

Luftreiniger als Allrounder gegen Schlaflosigkeit

Die Anschaffung eines Luftreinigers bei Schlafstörungen macht sich häufig in mehreren Punkten bezahlt. Er entfernt alle Schadstoffe aus der Luft, die für das Auge unsichtbar sind und sorgt mit seiner Lüftertechnologie für eine Umwälzung der Luftzufuhr im Raum und für gleichmäßiges Raumklima. Zudem sind einige Modelle zusätzlich mit einer Funktion zur Regulierung der Feuchtigkeit ausgestattet. Der Anschaffungspreis professioneller Luftreiniger relativiert sich durch den mehrfachen Nutzen, der aus ihnen gezogen wird. Viele Menschen kämpfen mit regelmäßiger Schlaflosigkeit und untersuchen die Ursachen nur sporadisch.

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Häufig liegen diese in einem suboptimalen Raumklima im Schlafzimmer begründet, dessen Ursachen für das Auge unsichtbar sind. Luftreiniger können gegen eine Vielzahl dieser Ursachen wirksam vorgehen und verbessern zusätzlich die allgemeine Luftqualität. Da moderne Modelle sehr leise arbeiten, muss auch niemand befürchten, in der Nacht von den Rotationsgeräuschen des Ventilators geweckt zu werden. Die zuvor gereinigte Luft bleibt im Raum und schließt alle Ursachen von Schlafstörungen aus, die mit dem Raumklima zusammenhängen.

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