Pollenallergie / Heuschnupfen

Pollenallergie / Heuschnupfen

« Spitzenreiter aller allergischen Reaktionen »

Der Anteil der Menschen, welche jährlich mit einer Pollenallergie zu kämpfen haben, ist groß. Über 20 % aller Erwachsenen leiden an mehr oder minder starkem „Heuschnupfen“. Ein günstiges und dauerhaft wirkendes Allheilmittel gibt es leider nicht. Verschiedene Maßnahmen können allerdings helfen, die verantwortlichen Blütenpollen fernzuhalten und die Symptome zu lindern.

Was geschieht im Körper bei einer Pollenallergie?

Die Saison für Allergiker beginnt nicht jedes Jahr gleich. Manchmal tauchen die ersten Symptome im März auf, häufig auch schon Anfang Februar. Erle und Haselnuss blühen beispielsweise zeitig und lassen die Betroffenen nicht bis zum Frühlingsanfang warten.

Erle Bluetezeit
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Zwischen März und August ist dann die Blütezeit der meisten allergieauslösenden Gewächse. Nessel, Spitzwegerich und Beifuß blühen bis in den September hinein und machen fast das ganze Jahr zur Allergiesaison. Die Pollen der Gewächse sind dabei das, was den Allergikern Schwierigkeiten bereitet. Sie werden teilweise von Insekten verteilt und verbreiten sich auch selbstständig über die Luft.

Ungewollte Immunreaktion

Grundsätzlich richten die Pollen im Körper keinen Schaden an. Meist werden sie gemeinsam mit der Luft eingeatmet und vom Immunsystem ignoriert. Bei einem Allergiker jedoch zeigt der Körper heftige und übertriebene Reaktionen, weil er die Blütenpollen behandelt, als wären es Krankheitserreger. Art und Umfang der Reaktionen des Körpers unterscheiden sich bei jedem Menschen.

Ungewollte Immunreaktion
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Der Fachbegriff für die als Heuschnupfen bekannte Allergie ist die „Allergische Rhinitis“. Dieser Begriff dient als Oberbegriff für alle Arten von Allergien gegen Pollen, Hausstaub oder andere Erreger.

Die Überempfindlichkeit kann verschiedene Ursachen in der Lebensführung oder der Genetik haben und im schlimmsten Fall zu Folgeerkrankungen führen.

Die Begriffe Heuschnupfen und Pollenallergie werden deckungsgleich verwendet.

Wodurch entsteht die Allergie?

Es gibt verschiedene Auslöser für allergische Reaktionen. Bei manchen Menschen ist eine genetische Veranlagung vorhanden. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie auf jede Polle reagieren, aber diese Menschen besitzen ein erhöhtes Risiko allergischer Reaktionen. Es wurde bereits eine erbliche Beteiligung festgestellt, nach der das Kind bei einem allergischen Elternteil bereits vermehrt Gefahr läuft, selbst Allergiker zu werden. Bei zwei Elternteilen mit Heuschnupfen steigt die Gefahr weiter.

Eine ebenso große Rolle spielt der Kontakt mit Erregerstoffen in der Kindheit.

Der Körper baut sein Immunsystem über Jahrzehnte hinweg auf und lernt dabei, gefährliche von ungefährlichen Fremdkörpern zu unterscheiden. So werden Kinder, die mit zwei Geschwistern im gleichen Zimmer aufwachsen oder deren Elternhaus neben einem Bauernhof steht, mit verminderter Wahrscheinlichkeit an Heuschnupfen erkranken. Auch der gehäufte Kontakt mit anderen Kindern auf dem Spielplatz oder in der Kita hilft dem Körper, ein starkes Immunsystem zu entwickeln.

Maedchen putzt Nase
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Erhöhte Gefahr besteht bei übervorsichtigen Eltern, deren Kinder isoliert aufwachsen und ausschließlich an mehrfach desinfizierten Tischen spielen. Der Körper ist dann in späteren Lebensjahren mit jedem kleinen Erreger überfordert und reagiert deutlich heftiger, als es nötig wäre. Mit steigendem Lebensalter steigt auch die Gefahr von Allergien, wobei die Pollenallergie bei weitem nicht die einzige ist.

Folgen einer Pollenallergie

In den meisten Fällen kommt es zu allergischen Reaktionen, die sich in einer verstopften oder laufenden Nase, Husten, Niesen, Entzündungen der oberen Atemwege oder juckenden sowie tränenden Augen äußern können. In harten Fällen treten auch schwerere Symptome wie Schlaflosigkeit, Atemnot und Konzentrationsstörungen auf.

Pollenallergie Heuschnupfen Folgen
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Grundsätzlich ist die Pollenallergie mehr störend als gefährlich, bei einer ausbleibenden Behandlung jedoch können sich die Symptome verschlimmern und zu chronischen Erkrankungen der Atemwege führen. Speziell Asthma und sogenannte Kreuzallergien werden oft durch unbehandelte Pollenallergien verursacht.

Linderung durch Medikamente und Sensibilisierung

Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Medikamenten. Dabei setzen Ärzte auf Mittel, welche die Beschwerden beseitigen oder wenigstens lindern.

Linderung durch Medikamente und Sensibilisierung
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Es werden also beispielsweise Nasenspray, Augentropfen oder Nasenspülungen am betroffenen Bereich angewendet, um die Erreger auszuspülen und Schleimhäute feucht zu halten. Diese Mittel beseitigen zwar nicht die Ursache, verschaffen dem Betroffenen aber eine Erleichterung.

Medikamente Heuschnupfen
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Verschiedene Tabletten können die Reaktionen des Körpers ebenfalls unterdrücken. Die Dosierung und Kombination der Medikamente legt dabei der Arzt fest.

Hyposensibilisierung

In manchen Fällen kann eine Hyposensibilisierung Sinn machen. Das bedeutet, dass dem Betroffenen von einem Arzt kleine Dosierungen der allergieauslösenden Stoffe verabreicht werden. Dies geschieht meist über angeritzte Hautstellen.

Die andauernde Therapie soll bewirken, dass der Körper sich an den fremden Stoff gewöhnt und weniger heftig reagiert.

Ein Erfolg stellt sich allerdings nicht bei allen Allergikern gleichermaßen ein.

Auch Luftreiniger sorgen für Linderung bei Pollenallergie

Wer zu der Gruppe Menschen gehört, die mit Medikamenten nur eine leichte Besserung erzielt, kann noch auf eine andere Möglichkeit zurückgreifen: den Luftreiniger. Die allergische Rhinitis wird durch Blütenpollen und andere Stoffe ausgelöst, welche über die Atemluft aufgenommen werden. Beim Lüften und an der Kleidung haftend gelangen diese Fremdkörper auch in Wohnungen und Büros. Dadurch erklärt sich, weshalb die allergische Reaktion beim Betreten eines Gebäudes nicht abklingt.

Wenn die Pflanze draußen blüht, kann davon ausgegangen werden, dass sich die Erreger zumindest in niedriger Konzentration in jedem Raum befinden.

Diese niedrige Konzentration reicht bei den meisten Allergikern für eine Reaktion aus. Ein Luftreiniger reinigt, wie der Name verrät, die Luft. Dazu ist er mit einem Filtersystem ausgestattet, das Partikel mit einer bestimmten Größe zu einem festgelegten Grad abfiltert und wälzt dazu permanent die Luft um.

Auch Luftreiniger sorgen für Linderung bei Pollenallergie

Nehmen wir einen Hepa-Filter H13 als Beispiel, so muss dieser Filter mindestens 99,95% aller Fremdkörper mit einer Größe von 0,1 bis 0,3 Mikrometer aus der Luft entfernen. Bei einem H14 Hepa-Filter sind es sogar 99,995 %. Der in der Luft verbleibende Teil der Partikel ist also verschwindend gering.

So hilft der Luftreiniger bei Heuschnupfen

Der Einsatz eines Luftreinigers hat gegenüber Medikamenten den Vorteil, dass dieser die Pollen aus der Luft entfernt, bevor sie mit dem Körper in Kontakt kommen. Der Allergiker muss somit nicht warten, bis Symptome auftreten, um diese anschließend bekämpfen zu können. Bei einer angemessenen Dimensionierung entfernt das Gerät die Schadstoffe in kurzer Zeit zuverlässig aus der Raumluft.

So hilft der Luftreiniger bei Heuschnupfen

Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass auch andere Stoffe mit entfernt werden. Dazu zählen beispielsweise Hausstaub, Grippeviren oder Schimmelsporen. Somit wird also eine generelle Steigerung der Luftqualität und des Wohlbefindens erreicht. Außerdem ist der Betroffene nicht auf die dauerhafte Einnahme von Medikamenten angewiesen, welche bei zu starker Dosierung wieder neue Probleme verursachen können.

IQAir HealthPro 250 NE

Der IQAir Luftreiniger HealthPro 250 NE beispielsweise säubert Räume bis zu einer Größe von 85 Quadratmetern zuverlässig. Er unterbindet den Heuschnupfen und sein HEPA-Filter nimmt kleinste Partikel auf. Zusätzlich ist das Gerät noch in 6 Leistungsstufen regelbar.

Was können Sie gegen Pollenallergie tun?

Die Pollenallergie ist eine der am weitesten verbreiteten allergischen Reaktionen und befällt mit steigendem Alter immer mehr Menschen. Der Luftreiniger verhindert zwar nicht, dass die verantwortlichen Pollen in den Raum gelangen, aber er entfernt sie innerhalb kurzer Zeit aus der Luft. Allergiker spüren einen deutlichen Unterschied, wenn sie in einer unbelasteten Umgebung arbeiten und leben können.

Ansonsten helfen hauptsächlich Medikamente, die Symptome lindern. Die Jahre dauernde und nur teilweise erfolgsversprechende Hyposensibilisierung ist eine Maßnahme, die die Ursachen von Heuschnupfen bekämpft.

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