Luftreiniger im Schlafzimmer

Luftreiniger im Schlafzimmer

« Guter Schlaf durch optimales Raumklima »

Das Raumklima beeinflusst unseren Alltag vielseitig. Ungünstiges Klima kann unser körperliches und geistiges Leistungsvermögen senken sowie chronische Krankheiten begünstigen. Der richtige Sauerstoffgehalt ist dabei genauso wichtig wie die Befreiung der Luft von Schadstoffen. Dieser Artikel erklärt, weshalb das Raumklima im Schlafzimmer besonders wichtig ist und welche Rolle Luftreiniger mit Ionisator dabei spielen.

Luftreiniger im Schlafzimmer – Warum ist das nötig?

Es gibt verschiedene Quellen schlechter Atemluft, die je nach Bauweise des Hauses und persönlichen Angewohnheiten unterschiedlich stark zutage treten. Tatsache ist, dass jeder Haushalt Schadstoffe produziert, die nur zum Teil durch einfaches Lüften entfernt werden. Ein Teil der Stoffe bleibt zurück und beeinflusst unseren Körper beim Essen, Waschen, Trainieren und Schlafen.

Luftreiniger mit Partikelfilter im Schlafzimmer Blueair 270E

Das Schlafzimmer erhält einen besonderen Stellenwert, weil der Mensch im Schlaf durchschnittlich acht Stunden täglich die gleiche Luft atmet. Währenddessen versucht der Körper, die körperlichen und seelischen Belastungen des Tages auszukurieren. Gut schlafen heißt demnach, gut ausgeruht in den Tag zu starten. Herrscht schlechtes Raumklima, fällt dies dem Körper deutlich schwerer.

Langfristig kann Schlafen bei schlechter Atemluft zu chronischen Konzentrationsstörungen und abfallender Leistungsfähigkeit führen.

Schadstoffe im Schlafzimmer

Die festen Luftschadstoffe sind teilweise sichtbar, jedoch sind längst nicht alle Partikel groß genug für das menschliche Auge. Grober Staub, wie er bei der Haus- und Küchenarbeit entsteht, stellt dabei nur ein kleines Problem dar.

Grober Staub kann problemlos weggewischt werden
© Andrey Popov / Fotolia.com

Dieser Grobstaub setzt sich auf Oberflächen ab und kann dort problemlos weggewischt werden. Die unsichtbaren, feineren Partikel hingegen verweilen in der Luft und werden mit jedem Atemzug eingeatmet. Sie können bei einigen Menschen zu einer Bedrohung für die Gesundheit werden.

Feste Schadstoffe (Partikel)

Hausstaub

Der häufigste Schadstoff ist der Kot der Hausstaubmilbe. Dieser zerfällt nach der Trocknung in kleinste Bestandteile, wird vom Menschen eingeatmet und verursacht die als „Hausstauballergie“ bekannte allergische Reaktion. Hausstaubmilben sind schwierig zu bekämpfen, weil sie sich tief in Matratzen, Vorhänge und Bettdecken graben und somit nicht einfach von einem Staubsauger entfernt werden.

Staubmilbe im Bett
© psdesign1 / Fotolia.com

Pollen

Etwa zwei Drittel des Jahres werden Allergiker von Pollen geplagt. Besonders im Schlaf stört die Reizung der Atemwege, weil das ständige Husten den Betroffenen und andere Personen aus dem Schlaf reißt. Da Pollen in der Hochsaison überall in der Luft sind, gibt es keine einfache Methode dem vorzubeugen.

Schimmel

Schimmelsporen stellen ein meist unsichtbares, aber gefährliches Problem dar. Wer bei geschlossener Tür schläft, bläst etwa zehn Atemzüge pro Minute im Körper angefeuchteter Luft in den Raum. Über einen Zeitraum von acht Stunden kann sich dies in einer deutlichen Erhöhung der Luftfeuchtigkeit bemerkbar machen. Als Folge davon kommt es in Schlafzimmern vermehrt zu Schimmelbildung.

Erhoehte Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer
© icarmen13 / Fotolia.com

Der größte Nachteil an Schimmel ist, dass die Sporen bereits gesundheitsschädigend sind und in die Luft streuen, lange bevor die Pilzfäden sichtbar werden. Wer also Schimmel entdeckt, sollte schnell handeln!

Gasförmige Schadstoffe

Gase entstehen in erster Linie durch die Ausdünstungen von chemischen Verbindungen. Viele Stoffe, darunter Kunststoffgehäuse, Bodenbeläge und Wandfarben, enthalten chemische Bestandteile, die teils über einen langen Zeitraum in die Raumluft entweichen. Zu diesen Stoffen zählen Formaldehyd in Reinigungsmitteln oder Weichmacher in Kunststoffen. Ein beschichtetes Bettgestell könnte beispielsweise Benzol und Formaldehyd gleichzeitig abgeben. Die meisten dieser Stoffe reizen die Atemwege, aber nicht alle Menschen reagieren gleichermaßen empfindlich.

Tabakrauch
© 5second / Fotolia.com

Weitere gasförmige Schadstoffe werden durch den Menschen verursacht. Tabakrauch beispielsweise enthält eine Vielzahl schädlicher Stoffe. Eine Straße vor dem Fenster sorgt für eine kontinuierliche Flut an Kohlenstoff- und Stickstoffoxiden. In der Küche entstehen auch Dämpfe, die zwar nicht lebensbedrohlich sind, aber das Raumklima im Schlafzimmer verschlechtern.

Besser schlafen – effektive Gegenmaßnahmen

Bei einer Renovierung sollten besonders im Schlafzimmer überwiegend Produkte verwendet werden, die mit dem blauen Engel gekennzeichnet sind. Das bedeutet, dass diese Stoffe schonend zu Mensch und Umwelt sind und folglich weniger Emissionen produzieren. Diese Methode bietet sich in erster Linie für selbstbewohntes Eigentum an und ist für Mietwohnungen nur begrenzt geeignet. Regelmäßiges Lüften kann zwar nicht alle Schadstoffe beseitigen – wenn sich die Quelle innerhalb des Raums befindet sowieso nicht – aber es reduziert den Anteil deutlich. Kurzes Stoßlüften ist dabei einem dauerhaft gekippten Fenster vorzuziehen. Gegen Schlafen bei offenem Fenster gibt es grundsätzlich nichts einzuwenden.

Besser schlafen mit einem Luftreiniger im Schlafzimmer
© leszekglasner / Fotolia.com

Ein Luftreiniger im Schlafzimmer kann all die genannten Schadstoffe entfernen. Er wälzt wie ein Lüfter die Raumluft um und filtert sie dabei. Je nach Modell und Filtermethodik können Luftreiniger feste und gasförmige Schadstoffe entfernen. Die Geräuschentwicklung unterscheidet je nach Modell und gewählter Leistungsstufe, sodass hochwertige Modelle auch die Nacht hindurch laufen können. Menschen, die sich davon gestört fühlen, können ihr Luftreinigungsgerät einfach eine halbe Stunde vorher einschalten, zur Bettzeit wieder abschalten und so auch bei sauberer Luft schlafen.

Blueair Luftreiniger 650E – Besser schlafen dank sauberer Luft

Der 650E verfügt über eine Sensorik zur automatischen Regelung der Luftleistung. Er arbeitet nur, wenn sich Schadstoffe in der Luft befinden, spart Energie und ist auch für große Räume bis zu 60 Quadratmetern geeignet. Die Ausführung als Partikelfilter entfernt nur feste Stoffe, während der Rauchstoppfilter feste und gasförmige Schadstoffe filtert. Bei Geräten von Blueair handelt es sich um sogenannte HEPA-Luftreiniger. In ihnen werden die Partikel elektrostatisch aufgeladen und bleiben leichter im Filter hängen, wodurch der Filter grobmaschiger aufgebaut sein kann. Das reduziert den Luftwiderstand und macht das Gerät zum perfekten Luftreiniger im Schlafzimmer.

Blueair 650E Luftreiniger mit Smokestop Rauchstopfilter im Schlafzimmer

Blueair Luftreiniger sind mit gerade einmal 32 db(A) auf niedrigster Stufe sogar besonders leise. Weiterhin verfügt der 650E über einen Ionisator, welcher die Luft elektrisch auflädt. Das sorgt für eine gefühlt frischere Atemluft, ähnlich wie die Außenluft nach einem Gewitter. Der Ionisator produziert dabei kein Ozon wie viele günstige Geräte, weil dieses wiederum für andere gesundheitliche Gefahren sorgt.

Luftreiniger im Schlafzimmer verbessern das allgemeine Wohlbefinden

Da die meisten Luftschadstoffe Schleimhäute und Atemwege reizen, kommt es zu Hustenanfällen, welche die Schlafqualität mindern. Werden diese entfernt, dann kann der Körper seine tägliche Regenerationsphase in vollen Zügen genießen und besitzt mehr Kraft für den nächsten Tag.

Luftreiniger im Schlafzimmer verbessern das allgemeine Wohlbefinden
© volha_r / Fotolia.com

Außerdem kommt es häufig zu einem Rückgang von chronischen Erkrankungen, wenn das Raumklima in der Wohnung und speziell im Schlafzimmer verbessert wird. Der Grund dafür ist, dass das Immunsystem sich nicht mehr mit diesen „kleinen“ Schädlingen befassen muss und sich den tatsächlichen Erkrankungen widmen kann. Ein Luftreiniger im Schlafzimmer stellt also eine Investition in die langfristige Gesundheit aller betroffenen Personen dar.

Luftreiniger im Schlafzimmer
Bewerten