Luftreiniger im Büro

Luftreiniger im Büro

« Warum sich die Investition doppelt lohnt »

Die Einführung eines Rauchverbots in Büros stellt einen wichtigen Schritt zu besserer Luft dar. Allerdings existieren noch viele andere Luftschadstoffe, die einerseits von Geräten wie Druckern und Kopierern verursacht werden und andererseits von Außerhalb eindringen. Eine Studie der Queensland University of Technology fand heraus, dass diese Emissionen ähnlich gravierende Schäden an Atemwegen und Lunge anrichten können wie Zigarettenrauch. Dieser und andere Gründe sprechen für einen hochwertigen Luftreiniger im Büro.

Über das Raumklima im Büro

Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, welche das Raumklima negativ beeinflussen. Dazu gehören die Anzahl der im Raum arbeitenden Personen, die Art und Zahl der Elektrogeräte und die beim Lüften eindringende Umgebungsluft. Die Personenzahl beeinflusst maßgeblich die Zeit, bis der Sauerstoffgehalt sinkt und sich jeder Atemzug „verbraucht“ anfühlt. Man spricht dann vom „Sick-Building-Syndrom“, was sich in Konzentrationsschwäche und Müdigkeit äußert.

Ueber das Raumklima im Buero
© Africa Studio / Fotolia.com

Diese stickige Raumluft verschwindet größtenteils beim Lüften, weil dann sauerstoffreiche, gute Luft von außen in den Raum strömt. Komplizierter verhält es sich allerdings, wenn Luftschadstoffe hinzukommen, die im Raum entstehen. Dazu gehören die Emissionen von Tonern, die zwar gesetzlichen Grenzwerten unterliegen, sich bei mehreren Nutzern jedoch schnell aufsummieren können. Elektrogeräte wie Computer, Bildschirme und Kabel sind zwar emissionsarm, Kunststoffe enthalten jedoch fast immer Weichmacher oder im Falle von Computern und Notebooks spezielle Flammschutzmittel. Diese Stoffe können Ausdünsten und für eine schwache, aber dauerhafte Exposition mit Schadstoffen sorgen.

Auch Wandfarben, Möbelbeschichtungen, Bodenbeläge oder Reinigungsmittel können lösungsmittelhaltige Ausdünstungen oder Weichmacher abgeben.

MAK – die maximale Arbeitsplatzkonzentration als gesetzliche Vorgabe

Die maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK), also Grenzwerte, legen fest, welche Mengen dieser Stoffe einem Menschen acht Stunden täglich in der Theorie zugemutet werden können. Sie werden nach umfangreichen Tests und Untersuchungen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales festgelegt. Das bedeutet allerdings nicht, dass eine Schädigung gänzlich ausgeschlossen ist, sondern lediglich, dass normalerweise kein Schaden eintritt.

Die maximale Arbeitsplatzkonzentration als gesetzliche Vorgabe
© Paolese / Fotolia.com

Bei Personen mit einer Allergie gegen den Stoff oder während einer Schwangerschaft kann die MAK bereits kritisch sein. Außerdem liegen nicht zu allen möglicherweise schädlichen Stoffen zuverlässige Testergebnisse vor, auf deren Grundlage eine MAK festgelegt werden kann. Hinzu kommt, dass dieser Grenzwert nur einen Einzelstoff bewertet, wobei meist Stoffgemische von verschiedenen Schadstoffen zu finden sind. Es gibt auch Schädlinge, die von keinem Grenzwert erfasst werden können, wie beispielsweise den mit Bakterien und Viren versetzten Husten des Kollegen.

Auswirkungen schlechter Luft im Büro

Die Symptome einer dauernden Schadstoffbelastung sind individuell verschieden. Während eine Person überhaupt nicht darauf reagiert, kommt es bei der nächsten zu Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit oder sogar chronischen Erkrankungen. Besonders häufig sind durch die Inhalation Schädigungen im Bereich der Atemwege oder Lunge festzustellen. Überdurchschnittlich häufige Erkältungen oder Asthma könnten derartige Auswirkungen sein, die meist schleichend auftreten und deshalb nicht gleich mit dem schlechten Raumklima in Verbindung gebracht werden.

Auswirkungen schlechter Luft im Buero
© Robert Kneschke / Fotolia.com

Generell gilt, dass Luftschadstoffe die Leistungsfähigkeit des Körpers herabsetzen. Atmet ein Körper permanent Lösungsmittel und Weichmacher ein, benötigt er viel Energie zur Bekämpfung der Schadstoffe. Diese Energie fehlt dann an anderer Stelle, wie etwa bei der Umsetzung der körperlichen und geistigen Arbeit. Ein Luftreiniger im Büro hilft also, die Produktivität zu steigern.

Gegenmaßnahmen für gute Luft im Büro

Großzügig ausgelegte Belüftungsanlagen können für eine hervorragende Luftqualität im Büro sorgen, kosten allerdings hohe fünf- oder sechsstellige Beträge und sind sehr wartungsintensiv. Regelmäßiges Stoßlüften hilft natürlich auch, das Raumklima zu verbessern, hat jedoch seine Tücken.

Eine hervorragende Alternative zur Belüftungsanlage ist ein Luftreiniger, der, richtig ausgewählt, nahezu alle Luftschadstoffe entfernen kann.

Probleme mit dem Lüften

Das Fenster zu öffnen ist nie eine schlechte Idee. Mit der Frischluft strömt in jedem Fall etwas Sauerstoff in den Raum und flüchtige organische Verbindungen werden größtenteils beseitigt. Ein Problem entsteht allerdings, wenn sich durch die Ampel unter dem Fenster in Minutenabständen der Verkehr staut. In diesem Fall dringen mit der Außenluft auch große Mengen an Kohlenstoffoxiden und Stickstoffoxiden ein, die ebenfalls schädliche Wirkungen haben.

Probleme mit dem Lueften
© Ralf Gosch / Fotolia.com

Gleiches gilt für Passivrauch, wenn sich der Raucherplatz unterhalb des Fensters befindet. Zusätzliche Probleme können die Jahreszeiten verursachen. Im Winter kann das Fenster nicht stundenlang offen bleiben, weil sonst die Temperatur zu stark absinkt und im Sommer kommen mit der Luft auch verschiedene Pollen herein. Das kurze Stoßlüften verbessert zwar die Raumluft, beseitigt die Schadstoffprobleme aber nur bedingt. Häufig tritt auch das Problem auf, dass die Fenster verstellt sind und dauerhaft nur gekippt werden, wobei kaum ein Luftaustausch stattfindet.

Klimatechnik im Büro – neue Energie atmen

Ein Luftreiniger dient als Filter, der auf der einen Seite die verbrauchte Raumluft einsaugt, diese durch ein Filtersystem hindurchdrückt und auf der anderen Seite gute Luft herausgibt. Bei einem Luftreiniger für das Büro sollte ein Modell erworben werden, welches über eine Kombination aus Partikelfilter und Aktivkohlefilter verfügt. Der Partikelfilter entfernt dabei feste Stoffe wie Pollen und Staub, während der Aktivkohlefilter die gasförmigen Ausdünstungen von Weichmachern oder Reinigungsmitteln aufnimmt. Nur mit einer Kombination dieser beiden Filter werden alle Luftschadstoffe entfernt.

Blueair Pro XL Luftreiniger im Buero mit Rauchstopfilter

Viele Hersteller bieten Geräte mit einem Ionisator an. Dieser kann prinzipiell dazu beitragen, die Luftqualität zu erhöhen, aber hier sollte in jedem Fall ein hochwertiges, ozonfreies Gerät gekauft werden. Günstige Ionisatoren erzeugen gasförmiges Ozon, welches mit chemischen Verbindungen wie Rauch oder Lösungsmitteldämpfen reagiert und winzige Nanopartikel entstehen lässt. Diese Nanopartikel überwinden aufgrund ihrer Größe fast alle körpereigenen Barrieren und werden auch von keinem Luftfilter mehr erfasst!

Beispielmodell – IQAir HealthPro 250 NE

Die IQAir Luftreiniger HealthPro 250 NE deckt mit seiner großen Luftleistung Räume mit einer Größe bis zu 85 Quadratmetern ab und kann dabei in sechs Stufen geregelt werden. Der HEPA-Filter entfernt Partikel bis zu einer Größe von etwa 0,003 Mikrometern und der Aktivkohlefilter saugt Gase und schlechte Gerüche aus der Luft. Ein integrierter Vorfilter erhöht die Filterstandzeit der anderen beiden Elemente, indem er größere Partikel im Voraus entfernt. Programmierfunktionen und eine Anzeige für den Filterwechsel steigern den Bedienkomfort des HealthPro 250 NE.

 

Luftreiniger erhalten die Gesundheit der Mitarbeiter und Kollegen

Ein Luftreiniger im Büro verbessert nicht nur das Raumklima und damit das allgemeine Wohlbefinden, sondern dient gleichzeitig als wirksamer Schutz vor chronischen Krankheiten durch lösungsmittelhaltige Ausdünstungen und Weichmacher. Indem er nahezu alle Luftschadstoffe entfernt, senkt er nachweislich die langfristige Krankheitsquote aller Betroffenen und die Wahrscheinlichkeit von Krankheitswellen wird reduziert. Weiterhin hat die Verbesserung der Raumluft auch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit zur Folge, die sich unter anderem in einer höheren Produktivität niederschlägt. Klimatechnik für das Büro ist also eine Investition, die sich durchaus amortisiert und zugleich die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigert.

Luftreiniger im Büro
Bewerten