Feinstaubbelastung in der eigenen Wohnung

Feinstaubbelastung in der eigenen Wohnung

« Geh mal an die frische Luft… »

…haben wir in jungen Jahren oft genug von unseren Eltern gehört und diese Redewendung dabei immer in Verbindung mit Spaß, Sport und Gesundheit gebracht. Nun sind inzwischen ein paar Jahrzehnte vergangen und aus alter Gewohnheit sind Aktivitäten im Freien immer noch ein beliebtes Freizeitvergnügen. Aber für viele Menschen und besonders für die stetig steigende Zahl der Allergiker sind, aufgrund der zunehmenden Belastung durch Feinstaub, Aufenthalte unter freiem Himmel mittlerweile häufig mit Problemen verbunden. Somit geht ein Trend eher in die Richtung, dass sich diese betroffenen Personen, durch den Einsatz von einem Luftreiniger, in den eigenen vier Wänden wohler fühlen als draußen an „der frischen Luft“!

Am Anfang war der Urknall…

Gemäß wissenschaftlicher Theorien definierte vor knapp 14 Milliarden Jahren der „Urknall“ das gemeinsame Entstehen von Raum, Zeit und Materie. Vor rund 5 Milliarden Jahren entwickelte sich unser Sonnensystem und es entstanden die ersten Planeten. Nur aufgrund vieler physikalischer Umstände und mehrerer Zufälligkeiten konnte dann das bekannte Gleichgewicht zwischen Sonne, Mond und Erde entstehen und die Bildung der Atmosphäre benötigte dann nochmals über 4 Milliarden Jahre Entwicklungszeit.

© nikonomad / Fotolia.com
© nikonomad / Fotolia.com

Erst vor ca. 350 Millionen Jahren erreichte die Sauerstoffkonzentration in der Lufthülle der Erde dann den entscheidenden Wert, damit sich überhaupt Leben entwickeln konnte. Somit wird der „Urmensch“ aktuell auf ein Alter von 2 Millionen Jahren geschätzt und geografisch der Region Ostafrika zugeordnet.

… und heute kämpfen wir mit der Luftverschmutzung

Angesichts dieser unvorstellbar großen Zeiträume ist es eine traurige Leistung, dass es die moderne Menschheit in wenigen Jahrhunderten geschafft hat, diese lebensnotwendige Atemluft so zu verschmutzen, dass heutzutage sehr viele Krankheiten darauf zurückzuführen sind. Zu den natürlichen, erosionsbedingten Staubpartikeln in der Luft gesellten sich mit der regelmäßigen Nutzung des Feuers zunehmend giftige Rauchgase. Erhöhte Blei-Emissionen und die intensive Verbrennung von schwefelhaltiger Kohle sorgten dann bereits im 13. Jahrhundert für Umweltprobleme und der industrielle Betrieb von Schmelzhütten führte in den folgenden Jahren zu weiteren Belastungen.

© martin33 / Fotolia.com
© martin33 / Fotolia.com

Der Höhepunkt der Luftverschmutzung wurde letztendlich nach der Erfindung des Verbrennungsmotors und der weltweiten Inbetriebnahme von großen Industrieanlagen und Kraftwerken erreicht, woraus sich das aktuelle Kernproblem mit dem Feinstaub entwickelte.

Was ist Feinstaub und warum ist er so gefährlich?

Der Begriff Feinstaub wurde bereits 1959 auf der „Johannesburger Konvention“ ins Leben gerufen und in den folgenden Jahren in immer feinere Spezifikationen untergliedert. Der zentrale Faktor dabei ist die Partikelgröße mit einem aerodynamischen Durchmesser von 10 Mikrometern (10 µm), was also 10 Tausendstel Millimetern entspricht. Langjährige und weltweite Untersuchungen haben nachgewiesen, dass Schadstoffpartikel, die kleiner als 10 µm groß sind, von den Schleimhäuten bzw. Härchen in den Rachen- und Nasenbereichen des Menschen, nicht mehr zurückgehalten werden. Somit können diese Immissionen bis in die Lunge gelangen und vielerlei Krankheiten auslösen, beispielsweise Husten, Allergien, Asthma, Lungenkrebs und auch das Herz-Kreislaufsystem kann dabei geschädigt werden.

© Photographee.eu / Fotolia.com
© Photographee.eu / Fotolia.com

Dem amerikanischen Standard „PM 10“ liegt eine Feinstaub-Definition zugrunde, die auf einem Mittelwert der schädlichen Partikelgröße in der Luft zwischen 1 und 15 µm basiert. 1997 wurde in den USA dieser Standard um die Richtlinie „PM 2,5“ ergänzt, in der Feinststaubbelastungen durch Partikel mit einer Größe zwischen 0,5 und 3,5 µm beschrieben sind. In die Kategorie Ultrafeinstaub fallen Schadstoffteilchen in der Luft, die kleiner als 0,1 µm sind. Seit Anfang 2005 gelten diese Richtlinien nun auch innerhalb Europas. Aus diesen wissenschaftlichen Untersuchungen ergibt sich bezüglich der Partikelgröße < 10 µm eine einfache Formulierung: Je kleiner die Schadstoffteilchen in der Atemluft sind, umso gefährlicher können sie für die menschliche Gesundheit sein. Aber neben diesen Dimensionen spielt auch die Toxizität und die örtlich vorhandene Menge von Feinstaub eine entscheidende Rolle.

daikin-luftreiniger-mc70l-filtert-allergene-pollen-hausstaub-und-tierhaare

Somit stellen eine hohe Konzentration von sehr giftigen und sehr kleinen Schadstoffpartikeln in der Luft für den Menschen gesundheitlich den „worst case“ dar.

Wodurch entsteht Feinstaub?

Die natürlichen Ursachen, die unsere Atemluft im Freien mit Feinstaub belasten, sind u.a. Windtransporte aus Wüstenregionen wie der Sahara. Seesalz, Asche und Rauch aus Vulkanausbrüchen sowie Wald- und Buschbränden, Pilzsporen und Pollen zählen ebenso dazu. Ein weiterer Beitrag zur Erhöhung der Feinstaubemissionen erfolgt durch landwirtschaftliche Betriebe und Tierhaltung und auch beim Heizen mit Holz. Die hauptsächlichen Schwerpunkte im technischen Bereich stellen die weltweiten Industrieanlagen sowie alle Verbrennungsmotoren dar, wobei die Diesel-Technologie den negativen Spitzenplatz einnimmt.

© WS-Design / Fotolia.com
© WS-Design / Fotolia.com

Nun verbringt der Mensch einen großen Teil seines Lebens in den eigenen vier Wänden oder in irgendwelchen Büros. Da diese Räumlichkeiten regelmäßig oder gar permanent gelüftet werden, ist die Raumluft somit ebenfalls mit Schadstoffen belastet. Zusätzlich werden nun noch weitere Feinstaubpartikel in diese Räume hineingetragen bzw. dort freigesetzt. Jede Person transportiert einen Anteil davon an seiner Kleidung und den Schuhen und der Einsatz von Laserdruckern sowie Kopierern verschmutzen die Atemluft im Raum zusätzlich. Tabakrauch und rußende Kerzen können die Konzentration an Feinstaub dann nochmals deutlich erhöhen.

Der Luftreiniger – die beste Lösung in geschlossenen Räumen

Um nun innerhalb geschlossener Räumlichkeiten eine spürbare Verbesserung der Raumluft zu erreichen, ist der angemessene Einsatz von einem hochwertigen Luftreiniger aktuell die effektivste Methode. Hierbei wird die vorhandene Atemluft permanent angesaugt, mittels modernster Filtertechnologie von den Schadstoffpartikeln befreit und als saubere Luft wieder in den Raum abgegeben.

blueair-450e-rauchstoppfilter-luftreiniger-mit-hepa-filter

Der wichtigste Bestandteil dieser Technologie ist der sogenannte „HEPA-Filter“ (High Efficiency Particulate Air filter), der als Schwebstofffilter bzw. Tiefenfilter Partikel mit einer Größe von weniger als 1 µm abscheiden kann. Bei diesen Schadstoffen handelt es sich primär um Aerosole, Rauchpartikel, Stäube, Bakterien, Viren, Pollen und Milbeneier. Meistens sind dem HEPA-Filter noch gröbere Filter vorgeschaltet, welche bereits die größeren Schadstoffteilchen aus der angesaugten Raumluft entfernen. Dadurch werden die Effektivität und die Lebensdauer des HEPA-Filters nochmals gesteigert.

IQAir Luftreiniger GC MultiGas

Für einen erfolgreichen Reinigungsprozess ist es jedoch wichtig, dass diese Filter, gemäß der jeweiligen Betriebsanleitung, regelmäßig erneuert bzw. ausgewaschen werden. Beim HEPA-System unterscheidet man die Filterklassen H13 und H14, bei denen jeweils komplett 99,95 bzw. 99,995 % dieser kleinsten Partikel abgeschieden werden.

Die passende Hardware für den entsprechenden Zweck

Je nach der Schadstoffkonzentration in der Luft, der Raumgröße und dem vorhandenen Budget für einen Luftreiniger mit HEPA-Filter gibt es verschiedene Modelle, von denen wir Ihnen hier einige empfehlen möchten:

1. IQAir Luftreiniger GC VOC

Der IQAir Luftreiniger GC VOCist für größere Wohnungen und Büros von einer Fläche von 75m² bis 188m² gleichermaßen geeignet. Durch einen sehr starken New Edition IQAir Ventilator wird die Luft vom Boden aus in das funktionale System gesaugt und durch das Filter-System gezogen. Anschließend strömt die gereinigte Luft zurück in den Raum. Das umfangreiche Filtersystem beseitigt zuverlässig alle kleinsten Schadstoffpartikel wie Hausstaub und Pollen und lässt auch unangenehme Gerüche, beispielsweise aufgrund chemischer Materialien oder Tabakrauch, rasch verschwinden.

IQAir Luftreiniger GC VOC

2. IQAir Luftreiniger HealthPro 250 NE

Ein schweizer Qualitätsprodukt, das besonders für mittlere Raumgrößen bis zu 85 m² geeignet ist. Der Geräuschpegel liegt trotz effizienter Leistung sehr niedrig und das vorhandene Filtersystem eliminiert die schädlichen Luftpartikel ebenso gründlich, wie auch zum Beispiel flüchtige organische Verbindungen oder störende Küchengerüche. Dank der Laufrollen und der Fernbedienung kann dieses Gerät sehr flexibel und bequem genutzt werden.

iqair-luftreiniger-healthpro-250-mit-hyperhepa-technologie-schweizer-qualitaetsprodukt

3. IQAir Luftreiniger GC ChemiSorber

Mit diesem Hightech-Gerät erhält man einen Spezialisten, der nicht nur gegen feinen Staub und Allergene hilft, sondern auch Belastungen beseitigt, wie sie u.a. in chemischen Labors oder Produktionsbereichen auftreten. Für die vier effektiven Gasphasenkartuschen stellen auch Schwefeldioxid- und Acrylsäure-Partikel in der Raumluft kein Problem dar. Das neu entwickelte Luftführungssystem gewährleistet dabei einen hohen Durchsatz, ohne jedoch durch Zugerscheinungen zu stören.

Feinstaubbelastung in der eigenen Wohnung
Bewerten